Konzert, Deutschland 2025
Johannes Brahms und die Gattung der Symphonie - was für den Komponisten ein langes und steiniges Kapitel darstellte, erweist sich für die musikalische Nachwelt als großes Geschenk. Die 4. Symphonie e-Moll op. 98 ist Schluss- und Höhepunkt seines symphonischen Komponierens, nur ein Orchesterwerk sollte er danach noch schreiben: das Doppelkonzert - ein "Versöhnungswerk" für die entzweiten Freunde Johannes Brahms und Joseph Joachim, Star-Geiger seiner Zeit.
Bestens geeignet für die Interpretation dieses Meisterstückes sind die Bamberger Symphoniker unter Jakub Hrusas Leitung sowie einer der diesjährigen Fokus-Künstler des Rheingau Musik Festivals Renaud Capuçon an der Geige und Julia Hagen am Cello.
Der Franzose Renaud Capuçon gehört zu den herausragenden Violinvirtuosen unserer Zeit. Als Konzertsolist und Kammermusiker begeistert er immer wieder Fachpresse wie Publikum. Zusammen mit der jungen Österreicherin Julia Hagen, der Natürlichkeit und "Mut zum Risiko" beim Cellospiel zugeschrieben wird, verspricht das Wechselspiel beim Doppelkonzert besonderen Musikgenuss.
Das Rheingau Musik Festival hat sich seit Gründung im Jahr 1987 zu einem der wichtigsten europäischen Musikfestivals entwickelt und zieht jedes Jahr außergewöhnliche Künstlerinnen und Künstler in die reizvolle Region. Programm:
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 1
Johannes Brahms: 4. Symphonie e-Moll, op. 98
| Regie | Andreas Morell | |
| Mitwirkende | , Julia Hagen (Violoncello) | |
| Dirigent | Jakub Hrusa | |
| Andere Personen | Orchester: Bamberger Symphoniker | |