ZDF/ORF/BBC1 / 13
Eine Mutter und ihr Jungtier des Großen Bambuslemuren (Prolemur simus). Fossilien belegen, dass diese Art früher weite Teile der Insel besiedelte. Durch die massive Zerstörung der Bambuswälder kommt sie heute jedoch nur noch in wenigen kleinen Gebieten im Südosten Madagaskars vor.
ZDF/ORF/BBC/Edwin Giesbers2 / 13
Ein Pantherchamäleon (Furcifer pardalis), eine von rund 150 verschiedenen Chamäleonarten, die auf Madagaskar vorkommen. Diese bemerkenswert vielfältige Tiergruppe reicht in ihrer Größe vom riesigen Parson-Chamäleon, das fast 70 cm Länge erreichen kann, bis zum winzigen Brookesia-Mikra-Chamäleon, das weniger als 3 cm groß ist.
ZDF/ORF/BBC3 / 13
Der Grandidier-Baobab (Adansonia grandidieri), die größte und bekannteste der sechs Baobab-Arten Madagaskars. Er ist endemisch auf Madagaskar und dort als "die Mutter des Waldes" bekannt.
ZDF/ORF/BBC4 / 13
Adolphe, ein Bewohner des Dorfes Ampotake im trockenen Südwesten Madagaskars, und sein Sohn. In dieser Region überstehen die Dorfbewohner die extremen Dürren der Trockenzeit, indem sie Hunderte Gallonen Wasser in ausgehöhlten Baobabbäumen aus ihrer Umgebung speichern. Dieser Vorgang tötet den Baum nicht - stattdessen bildet er neue Rinde im Inneren und wird so zu einem riesigen, lebenden Wassertank.
ZDF/ORF/BBC/Sara Douglas5 / 13
In den Reisfeldern des zentralen Hochlands von Madagaskar arbeiten Frauen gemeinsam mit ihren Töchtern, um rechtzeitig für die kommende Ernte Reissetzlinge zu pflanzen. Reis ist eine lebenswichtige Nutzpflanze in Madagaskar, und jedes Jahr werden über 1.000.000 Tonnen produziert - größtenteils von Subsistenzbäuerinnen und -bauern.
ZDF/ORF/BBC6 / 13
Der Schwarz-weiße Vari-Lemur (Varecia variegata), eine von über 100 verschiedenen Lemurenarten - die ausschließlich auf Madagaskar vorkommen und vermutlich von einem gemeinsamen, weit entfernten Vorfahren abstammen.
ZDF/ORF/BBC/Valeria Fabbri K7 / 13
Der Streifen-Tenrek (Hemicentetes semispinosus) kommt in den tropischen Tieflandregenwäldern des nördlichen und östlichen Madagaskars vor. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Regenwürmern, und er ist das einzige bekannte Säugetier, das mittels Stridulation kommuniziert: Dabei reiben bzw. vibrieren verhärtete Stacheln aneinander und erzeugen hochfrequente Alarmrufe.
ZDF/ORF/BBC8 / 13
Ein Großer Bambuslemur (Prolemur simus) mit Mutter und Jungtier. Sie ernähren sich nahezu ausschließlich von der cyanidhaltigen Bambusart Cathariostachys madagascariensis. Für die meisten Tiere ist diese Pflanze tödlich; wie die Lemuren das Gift verstoffwechseln, ist bislang unbekannt. Ihre typische tägliche Aufnahmemenge wäre jedoch für Menschen tödlich.
ZDF/ORF/BBC9 / 13
Der Von-der-Decken-Sifaka (Propithecus deckenii) ist eine gefährdete Lemurenart, die im Westen Madagaskars endemisch ist. Sie leidet unter Lebensraumverlust und -fragmentierung in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet, findet aber möglicherweise durch die außergewöhnlichen Kalksteinfelsen, in denen sie lebt, einen gewissen Schutz.
ZDF/ORF/BBC10 / 13
Eine Familie von Katta-Lemuren (Lemur catta). Seit 2017 wird geschätzt, dass nur noch etwa 2.000 Katta-Lemuren in freier Wildbahn leben, wodurch die Bedrohung durch das Aussterben deutlich ernster ist, als man zuvor angenommen hatte.
ZDF/ORF/BBC11 / 13
Winzige, nachtaktive Mausmakis (Microcebus sp.) sind die kleinsten Primaten der Welt und nur eine von über hundert Lemurenarten, die auf der Insel Madagaskar vorkommen.
ZDF/ORF/BBC/Paul Bertner12 / 13
Die Pelikan-Spinne (E. workmani) ist ein lebendes Fossil. Sie existiert in den geschützten Wäldern Madagaskars bereits seit der Zeit der Dinosaurier. Diese urtümlichen Kreaturen sind Spinnenjäger: Nicht länger als ein Reiskorn, verstecken sich diese winzigen Räuber unter Blättern und lauern auf Beute. In einem sehr selten beobachteten Verhalten zupfen sie an den Rändern fremder Spinnennetze, locken so andere Spinnen hervor - und führen sie in den Tod.
ZDF/ORF/BBC/Phil Lehman13 / 13
Ein Schädel des bemerkenswerten madagassischen Hornkrokodils (Voay robustus). Er wurde in der überfluteten Aven-Höhle im Südwesten Madagaskars entdeckt. Man geht davon aus, dass diese Art vor etwa 2.000 Jahren, zur Zeit der Ankunft des Menschen auf Madagaskar, ausgestorben ist. Mit einer geschätzten Länge von bis zu 5 Metern und einem Gewicht von rund 170 Kilogramm war es vermutlich der größte Raubtierjäger, der in jüngerer Zeit auf Madagaskar existiert hat.